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Schätze, die geborgen werden können: So lassen sich die Burggärten entwickeln

Für fast jede der 39 Bur­gen, Schlös­ser und Rui­nen im Obe­ren Mit­tel­rhein­tal gibt es Über­le­gun­gen zur Wei­ter­ent­wick­lung. Die Burg­gär­ten­stu­die nennt aus­führ­lich die Poten­zia­le. Unter­halb der Tabel­le zei­gen wir in einer Über­sicht, wel­che Ent­wick­lungs­zie­le wo ver­folgt wer­den soll­ten.

(Foto: Piel media)
(Foto: Piel media)

Die bis­her ver­öf­fent­lich­ten Kapi­tel erläu­tern die aktu­el­le Situa­ti­on und den Zustand der Burg­gär­ten. Durch die Recher­che und die Bestands­auf­nah­me konn­ten die ver­bor­ge­nen Poten­tia­le der Burg­gär­ten sicht­bar gemacht wer­den. Es gibt Schät­ze, die gebor­gen wer­den kön­nen, und die zur Ent­wick­lung des Obe­ren Mit­tel­rhein­tals bei­tra­gen kön­nen.

Viel­fach sind bereits schon hoch­wer­ti­ge Anla­gen vor­han­den, die durch eine ver­bes­ser­te Erschlie­ßung und Zuwe­gung in ihrem Wert gestei­gert wer­den könn­ten. Als Teil der Bestands­er­fas­sung und ‑ana­ly­se wer­den die­se Poten­tia­le in der Tabel­le über­sicht­lich dar­ge­stellt und anschlie­ßend erläu­tert.

BurgPoten­tia­le der Erschlie­ßungPoten­tia­le des Bur­gen­um­feldsPoten­tia­le der inne­ren Burg­an­la­gePoten­tia­le zur Neu­in­ter­pre­ta­ti­on / Neu­an­la­ge
Mäu­se­turmKei­ne.Kei­ne rea­li­sier­bar.Kei­ne.Visua­li­sie­rung der star­ken Fre­quen­tie­rung die­ser Pas­sa­ge durch die Rhein­schiff­fahrt als stärks­te befah­re­ne Was­ser­stra­ße der Welt. Dar­stel­lung in Form einer Zähl­sta­ti­on als sicht­ba­res, digi­ta­les LED-Dis­play.
Burg KloppGestal­te­ri­sche Auf­wer­tung und Mar­kie­rung der Zugangs­mög­lich­kei­ten zum Gelän­de.Ein­grü­nung des vor­han­de­nen Pkw-Park­plat­zes. Gestal­te­ri­sche Auf­wer­tung und Mar­kie­rung
der Zugangs­mög­lich­kei­ten zum Gelän­de. Die Park­an­la­gen im Burg­gra­ben und ent­lang der Stadt­mau­er kön­nen viel­fäl­tig gestal­te­risch auf­ge­wer­tet wer­den. Die Flä­chen der „ess­ba­ren Stadt“ kön­nen erwei­tert wer­den.
Aktu­ell erfolgt bereits die Sanie­rung der Stadt­mau­er.
Erstel­lung von Klein­ar­chi­tek­tu­ren an his­to­ri­schen und/oder neu­en Stand­or­ten als Hom­mage an die his­to­ri­sche Gestal­tung in Form von Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen, in Ver­bin­dung mit einer adäqua­ten pflanz­li­chen Ein­bin­dung. Außer­dem: Anla­ge von Ein­rich­tun­gen für den Auf­ent­halt und die Infor­ma­ti­on von Besu­chern.
Neu­in­ter­pre­ta­ti­on der ehe­mals vor­han­de­nen Klein­ar­chi­tek­tu­ren. Ggf. Neu­in­ter­pre­ta­ti­on einer Äols­har­fe (Wind­har­fe) an wind­ex­po­nier­ter Stel­le.
Burg Rhein­steinReak­ti­vie­rung des den Fuß­weg beglei­ten­den künst­li­chen Bach­lau­fes. Sanie­rung der Wan­der­weg­an­schlüs­se in Rich­tung Schwei­zer Haus und Mor­gen­bach­tal. Sanie­rung der Wart­tür­me, Alex­an­der- und Georgs-War­te. Erwei­te­rung des Wein­ber­ges. Wie­der­her­stel­lung des Fuß­we­ges zur Quel­le. Frei­stel­lung der Tur­nier­wie­se mit Frei­stel­lung der Ross­kas­ta­ni­en­al­lee. Sanie­rung der Bill­hardt-Säu­le. Auf­wer­tung der Wege­füh­rung zu den bei­den Aus­sichts­war­ten bis hin zur Tur­nier­wie­se und zum Schwei­zer Haus.Pflanz­lich the­ma­ti­sche Auf­wer­tung der Burg­gär­ten. Stand­ort­ge­rech­tes Mate­ri­al für Pflanz­trö­ge und Aus­stat­tung.Neu­an­la­ge eines Kräuter‑, Würz- und Gemü­se­gar­tens auf der Anschluss­flä­che an die Som­mer­ter­ras­se des „Klei­nen Wein­kö­nigs“.
Burg Rei­chen­steinErwei­te­rung des Rund­we­ge­sys­tems in das Umfeld bis ins Mor­gen­bach­tal. Ver­bes­se­rung der Besu­cher­len­kung und Ord­nung des ruhen­den Ver­kehrs. Wie­der­an­la­ge (und Erwei­te­rung) der Wein­bergs­flä­chen. Anla­ge von Obst­baum­pflan­zun­gen, Kräu­ter-und Nutz­gär­ten ggf. zur Nut­zung für die eige­ne Gas­tro­no­mie. Ein­rich­tung eines Bie­nen­stands im Bereich der neu anzu­le­gen­den Obst­wie­sen.The­ma­tisch aus­ge­rich­te­tes Rund­we­ge­sys­tem inner­halb der Anla­ge. Pflanz­li­che Gestal­tung der ein­zel­nen Gar­ten­be­rei­che mit unter­schied­li­chen Bepflan­zungs­the­men. Über­grei­fen­des Kon­zept zur Mate­ri­al­ver­wen­dung für Wege- und Flä­chen­be­lä­ge sowie Aus­stat­tungs­ele­men­te. Reak­ti­vie­rung der Rasen-Ten­nis­plät­ze.Neu­in­ter­pre­ta­ti­on des his­to­risch beleg­ten „Schwei­zer Häus­chens“ als Rück­zugs­ort oder für klei­ne Emp­fän­ge etc.
Burg Soon­eckWie­der­her­stel­lung bzw. Sanie­rung der Esels­pfa­de. Zuwe­gung zum Quell­haus. Leit­sys­tem zu den ver­schie­de­nen Erschlie­ßungs­we­gen vom Rhein aus.Neu­ord­nung des Park­plat­zes und Über­stel­lung mit Bäu­men. Frei­stel­lung der Burg­an­sichts­flä­chen. Auf­wer­tung der süd­li­chen Ter­ras­sie­run­gen durch (Wie­der-) Anpflan­zung von Wein­re­ben und Anla­ge von gärt­ne­ri­schen Ele­men­ten, wie Blu­men- und Kräu­ter­gar­ten, Bee­ren­obst- und Wein­bergs­pfir­si­chen, ggf. Ergän­zung mit einem Bie­nen­stand.Pflanz­li­che Auf­wer­tung der Burg­gär­ten. Neu­an­la­ge einer gas­tro­no­misch genutz­ten Ter­ras­se in Höhe des unte­ren Burg­ho­fes. Ggf. könn­ten die Bepflan­zun­gen der o.a. Ter­ras­sie­rung neu inter­pre­tiert wer­den.
Heim­burgKei­ne.Wie­der­erleb­bar­ma­chung der his­to­ri­schen Park­land­schaft aus der Jahr­hun­dert­wen­de mit Pro­me­na­den­weg ent­lang des Heim­bachs.Kei­ne, aktu­el­le Nut­zung durch die Burg­gärt­ne­rei Lenz.Kei­ne.
Sauer­burgKei­ne.Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.
Rui­ne Fürs­ten­bergVer­bes­se­rung der Besu­cher­len­kung (sofern erwünscht) zur Rui­ne.Infor­ma­ti­on vor Ort in Distanz zur Rui­ne. Indi­vi­du­el­les Design, kei­ne groß­flä­chi­gen Tafeln, o.ä. Gesi­cher­te Zugäng­lich­keit für einen klei­nen Rund­weg durch die Rui­ne. Ein­fachs­te Pfad­be­fes­ti­gung unter Ver­wen­dung ört­li­cher Mate­ria­li­en.
Fort­set­zung der Bestands­si­che­rung mit der Zurück­hal­tung von Wild­wuchs durch Mit­tel­rhein­zie­gen.
Ggf. ist eine sen­si­ble Neu­an­la­ge denk­bar.
Burg Stahl­bergVer­bes­se­rung der Besu­cher­len­kung zur Burg­an­la­ge vom Rhein aus.Erwei­te­rung der Reb­flä­chen.
Aus­bau des um die Anla­ge her­um ver­lau­fen­den Wie­sen­we­ges zu einem Infor­ma­ti­ons­rund­weg. Ver­mitt­lung über indi­vi­du­el­le Infor­ma­ti­ons­trä­ger unter Wah­rung der Gesamt­wir­kung der Anla­ge (kei­ne Tafeln). Obst­baum­pflan­zun­gen in der Wie­se im Quin­cunx-Ras­ter.
Aus­tausch der Aus­stat­tung und Anord­nung an zurück­ge­setz­te, geeig­ne­te Stand­or­te. Der Bereich, der im Grund­riss von Biller/Wendt als Burg­gär­ten bezeich­net ist, kann als
(Wild-) Kräu­ter- und Obst­gar­ten wie­der ange­legt wer­den. Bei der Bege­hung wur­den dort vor Ort Wer­mut und ande­re Kräu­ter auf­ge­fun­den.
Dem Stand­ort ange­mes­se­ne, künst­le­ri­sche Inter­ven­ti­on oder Land­Art inner­halb der Burg­an­la­ge, auch tem­po­rär denk­bar.
Burg StahleckBesu­cher­leit­sys­tem zum gesam­ten Burg­are­al in Ver­bin­dung mit der his­to­ri­schen Stadt­mau­er.Erwei­te­rung der Reb­flä­chen.
(Wie­der-) Anla­ge des ‚Boum­gar­dens‘ am Süd­hang der Anla­ge mit klei­nem Sitz­platz.
Erhal­tung der öffent­li­chen Zugäng­lich­keit der Aus­sichts­ter­ras­se. Infor­ma­ti­on vor Ort zur His­to­rie der Burg­an­la­ge.Wie­der­her­stel­lung der Flä­chen zur Vor­burg und neu inter­pre­tier­te Wie­der­her­stel­lung des Rasen­plat­zes mit Bank (und ent­spre­chen­der Aus­sicht).
Burg Pfalz­gra­fen­steinBesu­cher­infor­ma­ti­on zu den Besuchs­mög­lich­kei­ten und Schiffs­ver­bin­dun­gen vom links- und rechts­rhei­ni­schen am Ufer aus.Anla­ge eines klei­nen Insel­rund­we­ges. Land­schafts­fens­ter mit Dar­stel­lung des ehe­ma­li­gen Mau­er­ver­lau­fes zur Burg Guten­fels. Pick­nick-Sitz­grup­pe zum Auf­ent­halt mit instal­lier­tem Fern­rohr.Inte­gra­ti­on einer Toi­let­te in der Burg­an­la­ge.„Land­mark“ an der Insel­spit­ze und an der Burg Guten­fels zur opti­schen Ver­bin­dung des his­to­ri­schen Zoll­sperr­rie­gels.
Burg Guten­felsZufahrt und Zuwe­gung von Kaub aus sind bereits saniert.Sanie­rung der vor­han­de­nen Mau­ern der his­to­ri­schen Ter­ras­sie­run­gen. Ergän­zung um wei­te­re Reb­flä­chen nach his­to­ri­schem Vor­bild. Sanie­rung der his­to­ri­schen Wein­bergs-Ter­ras­sie­run­gen der nord­west­li­chen, hin­ter der Burg lie­gen­den Hän­ge, ggf. auch mit Obstan­pflan­zun­gen oder ande­ren gärt­ne­ri­schen Maß­nah­men. Wie­der­sicht­bar­ma­chung der Park­an­la­ge ent­lang der Burg­zu­fahrt.Ggf. wei­te­re pflanz­li­che Ergän­zun­gen. Gut erhal­te­ner Pfle­ge­zu­stand.Sanie­rung der his­to­ri­schen Ter­ras­sie­run­gen an der west­lich expo­nier­ten Hang­la­ge mit neu­en gestal­te­ri­schen Inhal­ten zur the­ma­ti­schen Ergän­zung der Bur­gen­rund­we­ge.
„Land­mark“ an der süd­li­chen Burg­mau­er und an der Pfalz­gra­fen­stein zur optisch-räum­li­chen Ver­bin­dung des his­to­ri­schen Zoll­sperr­rie­gels.
Schön­burgGestal­te­ri­sche und pflanz­li­che Auf­wer­tung der direk­ten Bur­ger­schlie­ßung. Auf­wer­tung des Elfen­ley­we­ges durch Anpflan­zun­gen und Anla­ge von Sitz­plät­zen mit Aus­sicht. Ggf. Gehöl­z­aus­lich­tun­gen zur Frei­stel­lun­gen von Sicht­ach­sen. Besu­cher­leit­sys­tem vom Rhein zur Burg­an­la­ge. Sanie­rung der vor­han­de­nen Mau­ern der his­to­ri­schen Ter­ras­sie­run­gen. Ergän­zung um wei­te­re Reb­flä­chen nach his­to­ri­schem Vor­bild. Sanie­rung der his­to­ri­schen Wein­bergs-Ter­ras­sie­run­gen der nord­west­li­chen, hin­ter der Burg lie­gen­den Hän­ge, ggf. auch mit Obstan­pflan­zun­gen oder ande­ren gärt­ne­ri­schen Maß­nah­men. Wie­der­sicht­bar­ma­chung der Park­an­la­ge ent­lang der Burg­zu­fahrt.Pflanz­li­che Auf­wer­tung der vor­han­de­nen Bee­te. Ent­wick­lung eines Kon­zepts für abge­stimm­te, stil­ge­rech­te Aus­stat­tungs­ele­men­te in den Frei­an­la­gen.
Burg Rhein­felsDurch­gän­gi­ges Besu­cher­leit- und Infor­ma­ti­ons­sys­tem zur Burg und zu den Burg­gär­ten, ggf. mit Zuord­nung zu den Gestal­tungs­epo­chen. Leit­sys­tem von der Stadt aus zur Burg­an­la­ge.
Die Ein­rich­tung einer Falk­ne­rei könn­te das Spek­trum der tou­ris­ti­schen Ange­bo­te erwei­tern.
Wie­der­sicht­bar­ma­chung des his­to­ri­schen Fes­tungs­ver­lau­fes, zum Bei­spiel als Boden­re­li­ef. Reak­ti­vie­rung durch Wie­der­her­stel­lung (oder Neu­in­ter­pre­ta­ti­on) der his­to­risch ver­bürg­ten Gar­ten­an­la­gen der Renais­sance bzw. nach­fol­gend des Barocks.
Neu­ord­nung der Hof­flä­che ohne Pkw-Stell­plät­ze, Ent­wick­lung eines stil­ge­rech­ten Aus­stat­tungs­kon­zep­tes, pflanz­li­che Auf­wer­tung der Pflanz­bee­te. (Wie­der-) Neu­an­la­ge des Würz- und Kräu­ter­gar­tens am his­to­ri­schen Stand­ort. Sicht­bar­ma­chung der his­to­ri­schen Gebäu­de­grund­ris­se, zum Bei­spiel durch erhöh­te Rasen­kan­ten.
Alter­na­tiv zur Rekon­struk­ti­on: Neu­in­ter­pre­ta­ti­on der his­to­ri­schen Gar­ten­an­la­gen wie Lust­gar­ten, Obst­gar­ten, etc. gemäß Maß­nah­men­plan.
Ein­satz unter­schied­lichs­ter Mit­tel und Medi­en (Bei­spiel: Rhein­par­tie 2009 mit Bea­mer-Show von der Künst­ler­grup­pe athem skert­zo).
Burg Rei­chen­bergKei­ne, Pri­vat­ei­gen­tum, Besich­ti­gung der­zeit nicht mög­lich.Kei­ne, Pri­vat­ei­gen­tum, Besich­ti­gung der­zeit nicht mög­lich.Kei­ne, Pri­vat­ei­gen­tum, Besich­ti­gung der­zeit nicht mög­lich.Kei­ne, Pri­vat­ei­gen­tum, Besich­ti­gung der­zeit nicht mög­lich.
Burg KatzKei­ne.Sanie­rung der Ter­ras­sie­run­gen und Mau­ern im süd­li­chen Bur­g­um­feld. (Wie­der-) Anpflan­zun­gen von Wein­re­ben auf den his­to­ri­schen Wein­berg­ster­ras­sen.Kei­ne.Kei­ne.
Burg MausSanie­rung der in Ser­pen­ti­nen geführ­ten Erschlie­ßungs­stra­ße. Antei­li­ge Pflan­zung der his­to­ri­schen Allee im letz­ten Teil der Zufahrts­stras­se am Burg­tor.(Wie­der-) Neu­an­pflan­zung der viel­fäl­ti­gen Obst­bau­man­pflan­zun­gen und Wein­re­ben. Gestal­te­ri­sche und pflanz­li­che Auf­wer­tung der Burg­frei­flä­chen und Ter­ras­sie­run­gen.Sofern die Falk­ne­rei nicht wie­der ver­pach­tet wird, könn­te in deren Berei­chen eine neu­zeit­li­che Gestal­tung umge­setzt wer­den.
Burg Lie­ben­steinWie­der­her­stel­lung der his­to­ri­schen Brü­cke über den Burg­gra­ben mit Anschluss an den Rhein­steig. Sanie­rung und Ver­bes­se­rung der Fuß weg­an­bin­dung von Kamp-Born­ho­fen aus und in Ver­bin­dung mit der Burg Ster­ren­berg.Neu­ord­nung und gestal­te­ri­sche Ein­bin­dung der Park­platz­flä­chen. Frei­hal­ten des Burg­ho­fes von Stell­plät­zen.
Wie­der­her­stel­lung der his­to­ri­schen Brü­cke über den Burg­gra­ben mit Anschluss an den Rhein­steig.
(Wie­der-) Neu­an­pflan­zung von Wein­re­ben auf den süd­li­chen Hang­ter­ras­sie­run­gen.
Gestal­te­ri­sche und pflanz­li­che Auf­wer­tung der Frei- und Gastro­be­rei­che. Auf­wer­tung des Restau­rant- und Hotel­an­ge­bo­tes. Reak­ti­vie­rung der ehe­mals vor­han­de­nen Wein­lau­ben­ter­ras­sen.Neu­ge­stal­tung der klei­nen Aus­sichts­ter­ras­sen mit Blick­aus­rich­tung zum feind­li­chen Bru­der Burg Ster­ren­berg.
Burg Ster­ren­bergSanie­rung und Ver­bes­se­rung der Fuß­weg­an­bin­dung von Kamp-Born­ho­fen aus und wei­ter in Rich­tung Burg Ster­ren­berg.(Wie­der-) Neu­an­pflan­zung von Wein­re­ben auf den süd­li­chen Hang­ter­ras­sie­run­gen.Neu­ge­stal­tung der klei­nen Aus­sichts­ter­ras­sen mit Blick­aus­rich­tung zum feind­li­chen Bru­der Burg Ster­ren­berg. Anla­ge eines Kräu­ter­gar­tens in einer neu­zeit­li­cher Gestal­tungs­spra­che, ggf. auch zur eige­nen gas­tro­no­mi­schen Nut­zung. Neu­ge­stal­tung der Frei­flä­chen der Vor­burg.
Kur­fürst­li­che BurgKei­ne, die Sanie­rung wur­de 2016 abge­schlos­sen.Kei­ne, die Sanie­rung wur­de 2016 abge­schlos­sen.Kei­ne, die Sanie­rung wur­de 2016 abge­schlos­sen.Kei­ne, die Sanie­rung wur­de 2016 abge­schlos­sen.
Schloss Lie­ben­eckKei­ne.Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.
Burg Oster­spaiGgf. Öff­nung zu ein­zel­nen Besuchs­ter­mi­nen wie Tag des Denk­mals. Infor­ma­ti­on zur His­to­rie des Gesamt­en­sem­bles Burg mit baro­cken Burg­gär­ten und dem fami­liä­ren Kon­text mit Schloss Lie­ben­eck.(Wie­der-) Her­stel­lung der Burg­gär­ten nach his­to­ri­schem Vor­bild und basie­rend auf der vor­han­de­nen his­to­ri­schen Pflan­zen­lis­te.Alter­na­tiv: Neu­an­la­ge der Burg­gär­ten basie­rend auf der vor­han­de­nen his­to­ri­schen Pflan­zen­lis­te.
Schloss Phil­ipps­burgDeut­li­che Besu­cher­len­kung von der Innen­stadt und vom Rhein aus zur Phil­ipps­burg. Auto­frei­er Burg­hof. Gezielt redu­zier­ter Ein­satz pflanz­li­cher Ele­men­te. Abge­stimm­te, stil­ge­rech­te Aus­stat­tungs­ele­men­te.Kei­ne.
Marks­burgAuf­wer­tung der Zufahrts­be­rei­che zur Burg.
Sanie­rung und Auf­wer­tung der fuß­läu­fi­gen Zuwe­gun­gen zur Burg. Frei­stel­lung der weg­be­glei­ten­den Baum­rei­he.
Neu­ord­nung und Ein­grü­nung des Park­plat­zes und Hin­weis auf sei­ne his­to­ri­sche Nut­zung als Feld­gar­ten zur Nah­rungs­ver­sor­gung der Burg­be­woh­ner. Frei­stel­lung
des Pla­teaus mit ggf. (Wie­der-) Neu­an­pflan­zung des „Rothen Win­gerts“ und Hin­weis auf wei­te­re nutz­gärt­ne­ri­sche Anpflan­zun­gen auf dem Pla­teau.
Ein­heit­li­ches Kon­zept für abge­stimm­te, stil­ge­rech­te Aus­stat­tungs­ele­men­te.
Über­tra­gung des Mot­tos der Marks­burg
„Leben auf der Burg“ auf die Frei­flä­chen zur gesamt­heit­li­chen Ver­mitt­lung des his­to­ri­schen Burg­le­bens.
Durch­pfle­gen der z.T. stark durch Wild­wuchs gepräg­ten ehe­ma­li­gen Flä­che des Gemü­se­gar­tens nach Dilich mit ört­li­cher Infor­ma­ti­on der his­to­ri­schen Nut­zung.
(Wie­der-) Neu­an­pflan­zung der Obst­baum­wie­se (Gei­ßen­zwin­ger) im Quin­cunx. Bei­spiel­haf­te Zie­gen­hal­tung auf den Flä­chen. Siche­rung der Pfle­ge­in­ten­si­tät des Kräu­ter-Lehr­gar­tens. Ein­heit­li­ches Kon­zept für abge­stimm­te, stil­ge­rech­te Aus­stat­tungs­ele­men­te.
Neu­an­la­ge des ehe­ma­li­gen Kom­man­dan­ten­gar­tens (his­to­risch ver­bürg­ter „Emp­fangs-“ Gar­ten für Besu­cher und Rück­zugs­ort) unter Berück­sich­ti­gung der his­to­ri­schen Flä­chen­glie­de­rung und unter Wah­rung des Pri­vat­fried­ho­fes von Bodo Ebhardt.
Schloss Mar­tins­burgKei­ne.Umge­stal­tung der vor­ge­la­ger­ten Grün­an­la­ge mit ggf. künst­le­ri­scher Inter­ven­ti­on. Erhalt der öffent­li­chen Zugäng­lich­keit der Anla­ge.Erhalt der Pri­vat­gär­ten der Mie­ter.Umge­stal­tung der vor­ge­la­ger­ten Grün­an­la­ge mit ggf. künst­le­ri­scher Inter­ven­ti­on.
Burg LahneckVer­kehrs­si­che­re Sanie­rung der ver­schie­de­nen Erschlie­ßungs­we­ge und deren Natur­stein­mau­ern mit ein­zel­nen Frei­stel­lun­gen von Aus­sich­ten. Ver­kehrs­si­che­re Sanie­rung der Zufahrt.
Die­se Wege waren und sind prä­gen­der Bestand­teil der Burg mit ihrem Umfeld.
Durch­gän­gi­ges Besu­cher­leit- und Infor­ma­ti­ons­sys­tem zum Gesamt­en­sem­ble.
Moder­ni­sie­rung des Burg­re­stau­rants mit sei­nen Gastro­ter­ras­sen und Sanie­rung deren Siche­rungs­mau­ern. Ein­heit­li­che, stil­ge­rech­te Aus­stat­tungs­ele­men­te.
Star­kes Aus­lich­ten und umfang­rei­che Frei­stel­lun­gen zur Wie­der­her­stel­lung der Aus­sich­ten. Teil­wei­se Rodung der ehe­ma­li­gen Reb­flä­chen und deren Wie­der­an­pflan­zung. Ergän­zung durch ein­zel­ne Obst­baum­rei­hen nach his­to­ri­schem Vor­bild. Ggf. Wie­der­her­stel­lung des Rund­we­ges um die Burg mit klei­nen Aus­sichts­plät­zen (hier­zu Prü­fung der Stand­si­cher­heit).
Behut­sa­me Wie­der­her­stel­lung des Gar­ten­hofs am Fuchs­turm nach Goe­thes Rei­ne­ke Fuchs. Sanie­rung des Kut­scher­hau­ses, des Tau­ben­hau­ses und ggf. des klei­nen Som­mer­thea­ters (mit Reak­ti­vie­rung ein­zel­ner Ver­an­stal­tun­gen im Som­mer).
Behut­sa­me Pfle­ge­durch­gän­ge und z.T. umfang­rei­che Ent­nah­me von Wild­wuchs. Pflanz­li­che Ergän­zun­gen ori­en­tiert an recher­chier­ter Pflan­zen­aus­wahl.
Neu­in­ter­pre­ta­ti­on des Gar­ten­hofs am Fuchs­turm als Hom­mage an Goe­thes Rei­ne­ke Fuchs.
Wie­der­her­stel­lung der Zuwe­gung zum ehe­ma­li­gen Stand­ort des Aus­sichts­pa­vil­lons auf dem Berg­rü­cken als Neu­in­ter­pre­ta­ti­on.
Schloss Stol­zen­felsDeut­li­che Auf­wer­tung des Zufahrts-/Er­schlie­ßungs­be­rei­ches vom Rhein aus. Die asphal­tier­te Haupt­zu­we­gung soll­te flä­chen­haft saniert wer­den, z.B. als Splitt­mastix-Asphalt in hell­bei­ger Ober­flä­che (Bsp.-Referenz: Nie­der­wald­denk­mal, seit 2008). Durch­gän­gi­ges Besu­cher­leit- und Infor­ma­ti­ons­sys­tem zum Gesamt­en­sem­ble.Wei­te­re frei­ge­stell­te Sicht­be­zie­hun­gen z.B. zur Burg Lahneck, Schloss Mar­tins­burg, etc. die­nen der Ver­mitt­lung des zu Grun­de lie­gen­den Ansat­zes der Gestal­ter. Sinn­voll wäre eine klei­ne gas­tro­no­mi­sche Ein­heit zur tou­ris­ti­schen Ver­sor­gung. Kei­ne.Klei­ne gas­tro­no­mi­sche Ein­heit zur tou­ris­ti­schen Ver­sor­gung.
Kur­fürst­li­ches Schloß////
Alte BurgKei­ne.Kei­ne.Siche­rung des Pfle­ge­zu­stan­des und der Auf­ent­halts­qua­li­tät im Gar­ten­hof.Ggf. Stand­ort für tem­po­rä­re Frei­luft­aus­stel­lun­gen des Stadt­ar­chivs.
Fes­tung Ehren­breit­steinSanie­rung des Gene­ral-Aster-Wegs und ein­la­den­de­re Gestal­tung zur fuß­läu­fi­gen Erschlie­ßung vom Dikas­te­ri­al­ge­bäu­de kom­mend.Sicht­bar­ma­chung der die Burg umge­ben­den Hän­ge Rich­tung Aren­ber­ger Stra­ße im Wes­ten. Die Öff­nung des Blicks vom Fes­tungs­weg durch topo­gra­phi­sche Anpas­sun­gen ist zu emp­feh­len. Die inne­re Burg­an­la­ge wur­de durch die BUGA 2011 in Koblenz in einen guten Zustand ver­setzt. Kei­ne.
Groß­fes­tungKei­ne.Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.
Markt­burg (Hes­sen)Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.
Bosen­burg (Hes­sen)Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.
Bröm­ser­burg (Hes­sen)Durch den Teil­rück­bau der Burg­stras­se neu­er, rei­ner Fuß­weg zum Ein­gang der Burg. Teil­rück­bau der Burg­stra­ße bis zur hin­te­ren Gebäu­de­flucht der Burg als neu­es Entrée. Auf die­ser seit­lich ange­ord­ne­ten Frei­flä­che Stand­ort für ein Café, Info zur Burg, zum Welt­erbe und Kas­se.Die Frei­flä­chen sind neu zu kon­zi­pie­ren. Erhö­hung der Auf­ent­halts­qua­li­tät, adäqua­te Mate­ria­li­tät in den Belä­gen, Aus­stat­tungs­ele­men­ten und pflanz­li­che Auf­wer­tun­gen. Die Eig­nung für klei­ne­re Ver­an­stal­tun­gen ist zu berück­sich­ti­gen.
Hel­le, trans­pa­ren­te Neu­kon­zep­ti­on der Über­da­chun­gen der Aus­stel­lungs­stü­cke im Burg­gar­ten. Wie­der­her­stel­lung des Dach­grüns mit Hil­fe von Trog­be­pflan­zun­gen als beleg­tes Allein­stel­lungs­merk­mal der Burg.
Gestal­tung des Cafés als neu­zeit­li­che Bei­ga­be zur Burg mit klei­ner Ter­ras­se. Hier­bei ist auf ein lang­fris­ti­ges Kon­zept und eine nach­hal­ti­ge Qua­li­tät zu ach­ten.
Rui­ne Ros­sel (Hes­sen)Kei­ne, die Maß­nah­men wur­den 2015 abge­schlos­sen.Kei­ne, die Maß­nah­men wur­den 2015 abge­schlos­sen.Kei­ne, die Maß­nah­men wur­den 2015 abge­schlos­sen.Kei­ne, die Maß­nah­men wur­den 2015 abge­schlos­sen.
Rui­ne Ehren­fels (Hes­sen)Besu­cher­len­kung vom Rhein­steig und von der Stadt Rüdes­heim aus.Infor­ma­tio­nen vor Ort zur Burg und ihrer außer­ge­wöhn­li­chen Flo­ra und Fau­na im Umfeld.Kei­ne.Kei­ne.
Burg Rhein­berg (Hes­sen)Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.
Burg Wal­deck (Hes­sen)Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.
Rui­ne Nol­lig (Hes­sen)Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.Kei­ne.

Entwicklungsziele

Die anhand der Unter­su­chun­gen fest­ge­stell­ten Beson­der­hei­ten der Burg­gär­ten wer­den in den indi­vi­du­el­len Ent­wick­lungs­zie­len fest­ge­hal­ten. Hier wer­den Emp­feh­lun­gen zur wei­te­ren Bear­bei­tung gege­ben und Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt, ori­en­tiert an der vor­ge­schla­ge­nen Visi­on und die vor­ge­schla­ge­nen Ent­wick­lungs­leit­li­ni­en berück­sich­ti­gend.

Die­se Emp­feh­lun­gen basie­ren auf der Aus­wer­tung der durch­ge­führ­ten Recher­che und der ört­li­chen Bestands­auf­nah­me. Der Anspruch auf Voll­stän­dig­keit wird nicht erho­ben, da bei fort­ge­führ­ter ver­tie­fen­der Recher­che wei­te­re Erkennt­nis­se zu erwar­ten sind. Die auf­ge­lis­te­ten Ent­wick­lungs­zie­le sind fach­lich fun­diert her­ge­lei­tet und berück­sich­ti­gen die Ziel­aus­sa­gen der Eigen­tü­mer, sofern sie über­mit­telt wur­den. Sie kön­nen zu den wei­te­ren Pla­nungs­schrit­ten her­an­ge­zo­gen wer­den.

Mäuseturm

Den Mäu­se­turm als Signet der his­to­ri­schen Zoll­sta­ti­on und Signal­sta­ti­on für Schif­fe erhal­ten. Insze­nie­rung der Land­mar­ke in einer neu­zeit­li­chen Gestal­tungs­spra­che.

Burg Klopp

Zeit­ge­mä­ße Fort­schrei­bung der his­to­risch ver­bürg­ten, außer­ge­wöhn­li­chen Frei­raum­ge­stal­tung des „Rui­nen­gar­tens“, aus­ge­stat­tet mit neu inter­pre­tier­ten Klein­ar­chi­tek­tu­ren und pflanz­li­chen Auf­wer­tun­gen.

Burg Rheinstein

Weit­räu­mi­ge Wie­der­erleb­bar­ma­chung der ers­ten Burg mit dem umge­ben­den Land­schafts­raum im Zuge des rhein­ro­man­ti­schen Wie­der­auf­bau­es durch die preu­ßi­sche Königs­fa­mi­lie. Ein­be­zie­hung des Gar­ten­pro­gramms als Vor­bild für wei­te­re Wie­der­auf­bau­ten am Mit­tel­rhein.

Burg Reichenstein

Voll­stän­di­ge Wie­der­her­stel­lung der aus 1898 beleg­ten erhal­tens­wer­ten Burg­gär­ten und der Nutz‑, Wein­bergs- und Obst­an­la­gen, die im räum­li­chen Zusam­men­hang mit der Land­schaft des Mor­gen­bach­t­als ste­hen. Burg Rei­chen­stein ist die letz­te Burg­an­la­ge des Wie­der­auf­bau­es im Über­gang zum His­to­ris­mus.

Burg Sooneck

Frei­stel­lung der Burg als (rhein-) roman­ti­sches Jagd­schloss der preu­ßi­schen Königs­fa­mi­lie zur gesamt­heit­li­chen Wahr­neh­mung des his­to­ri­schen Ensem­bles als eine eige­ne, wei­te­re Facet­te des Wie­der­auf­bau­es.

Heimburg

Wie­der­auf­bau des Ensem­bles der Heim­burg mit ihren Frei­flä­chen als Ver­tre­ter des eng­lisch-neu­go­ti­schen (Land­haus-) Stils. Gesamt­ziel ist die Wie­der­erleb­bar­ma­chung der weit­läu­fi­gen, land­schaft­li­chen Ein­bin­dung ent­spre­chend der his­to­risch ver­bürg­ten Park­an­la­ge ent­lang des Heim­bachs.

Sauerburg

Kei­ne, da weder zur Burg noch zu mög­li­chen Burg­gär­ten aus­sa­ge­kräf­ti­ge Infor­ma­tio­nen gefun­den wur­den und kei­ne Kon­takt­auf­nah­me mit dem Eigen­tü­mer mög­lich war. Die Burg steht zum Ver­kauf.

Ruine Fürstenberg

Erleb­bar­ma­chen der offe­nen Rui­ne in der Land­schaft als unver­fälsch­ter Zeit­zeu­ge im Kon­trast und Dia­log zu den wie­der­auf­ge­bau­ten Bur­gen. Die Stär­ke der Rui­ne liegt in ihrer unver­än­der­ten Ori­gi­na­li­tät.

Burg Stahlberg

Erleb­bar­ma­chung der offe­nen Rui­ne als land­schaft­lich ein­ge­bun­de­ner Zeit­zeu­ge unter Bei­ga­be einer behut­sam ein­ge­füg­ten künst­le­ri­schen Inter­ven­ti­on inner­halb der Burg­an­la­ge zur Stei­ge­rung ihrer Wir­kung und der Auf­ent­halts­qua­li­tät.

Burg Stahleck

Die öffent­li­che Begeh­bar­keit der Aus­sichts­ter­ras­se mit ihrem außer-gewöhn­li­chen und wei­ten Blick ins Rhein­tal soll­te auch in Zukunft als Reprä­sen­tant eines spä­ten Wie­der­auf­bau­es erhal­ten blei­ben.

Burg Pfalzgrafenstein

Her­aus­ar­bei­tung der land­schaft­li­chen Funk­ti­on als wir­kungs­vol­ler Sperr­rie­gel im Rhein im Ver­bund mit Burg Guten­fels. Auf­wer­tung der ein­zig­ar­ti­gen Insel­la­ge zur Stei­ge­rung der Auf­ent­halts­qua­li­tät.

Burg Gutenfels

Optisch-räum­li­che Ver­knüp­fung mit Pfalz­gra­fen­stein als Ver­bund-Zoll­stel­le und voll­stän­di­ge Wie­der­her­stel­lung bzw. Reak­ti­vie­rung des his­to­risch ver­bürg­ten Umfel­des der Burg in Form von Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen, ins­be­son­de­re auch in pflanz­li­cher Hin­sicht.

Schönburg

Stär­kung der außer­ge­wöhn­li­chen Expo­si­ti­on der Burg durch attrak­ti­ve­re Gestal­tung des Elfen­leypfa­des, der von der Stadt aus zur Burg hin­auf­führt, z.B. durch pflanz­li­che Auf­wer­tung. Gestal­te­ri­sche und pflanz­li­che Auf­wer­tung der direk­ten Bur­ger­schlie­ßung und Park­platz­flä­chen.

Burg Rheinfels

Rekon­struk­ti­on bzw. Neu­in­ter­pre­ta­ti­on der umfang­rei­chen und detail­lier­ten (Lust-) Gar­ten­an­la­gen aus der Zeit der Renais­sance. Der Dia­log zwi­schen der beein­dru­cken­den Rui­ne und einer star­ken Gar­ten­ge­stal­tung kann als das Bei­spiel zur Ver­mitt­lung (des eher noch unge­ach­te­ten Aspek­tes) his­to­risch beleg­ter Gar­ten­an­la­gen von Burg­an­la­gen gel­ten. Die his­to­ri­sche, weit­läu­fi­ge, räum­li­che Aus­deh­nung der Fes­tung soll­te dar­ge­stellt wer­den.

Burg Reichenberg

Wie­der­her­stel­lung der Burg­gär­ten und des Bur­g­um­felds nach Dilichs Plä­nen und die Wie­der­sicht­bar­ma­chung der Ver­knüp­fung der his­to­ri­schen Bezie­hung zwi­schen Ort­schaft, Burg­ka­pel­le und Burg.

Burg Katz

Wie­der­her­stel­lung des Bur­g­um­fel­des.

Burg Maus

Sanie­rung der bei­spiel­haft insze­nier­ten ser­pen­ti­nen­ar­ti­gen Erschlie­ßung der Burg­an­la­ge, außer­dem eine teil­wei­se Sanie­rung und Reak­ti­vie­rung der umfäng­li­chen his­to­ri­schen Ter­ras­sie­run­gen mit Wie­der­her­stel­lung der ehe­mals sehr viel­fäl­ti­gen vor­han­de­nen Wein- und Obstan­pflan­zun­gen.

Burg Liebenstein

Um eine bes­se­re Wahr­nehm­bar­keit des außer­ge­wöhn­li­chen Ensem­bles der Feind­li­chen Brü­der zu errei­chen, soll­ten die Frei­flä­chen auf­ge­wer­tet wer­den, ins­be­son­de­re unter Ein­bin­dung der Streit­mau­er. Für bei­de Bur­gen der Feind­li­chen Brü­der ist eine Ver­bes­se­rung der Wege­be­zie­hun­gen von Kamp-Born­ho­fen zu emp­feh­len.

Burg Sterrenberg

Für bei­de Bur­gen der Feind­li­chen Brü­der ist eine Ver­bes­se­rung der Wege­be­zie­hun­gen von Kamp-Born­ho­fen aus zu emp­feh­len. Um eine ent­spre­chen­de Wert­schät­zung des außer­ge­wöhn­li­chen Ensem­bles der Feind­li­chen Brü­der zu errei­chen, ist eine Auf­wer­tung der Frei­flä­chen ins­be­son­de­re unter Ein­bin­dung der bedeut­sa­men Streit­mau­er zu erstre­ben.

Kurfürstliche Burg

Dar­stel­lung der städ­te­bau­li­chen und land­schaft­li­chen Funk­ti­on als vor­bild­lich sanier­ter Reprä­sen­tant einer am Was­ser lie­gen­den Stadt­burg und Bestand­teil der Stadt­be­fes­ti­gung, aller­dings ohne Gar­ten­an­la­gen.

Schloss Liebeneck

Ver­mitt­lung der als Jagd­schloss kon­zi­pier­ten (Burg-) Anla­ge mit gestal­te­tem Schloss­park und Pri­vat­fried­hof im räum­li­chen und fami­liä­rem Kon­text mit der Burg Oster­spai.

Burg Osterspai

Ver­mitt­lung als ehe­ma­li­ge Was­ser­burg mit his­to­risch ver­bürg­ter baro­cker Gar­ten­an­la­ge und heu­te noch gut erhal­te­nem Gesamt­en­sem­ble im Orts­kern von Oster­spai.

Schloss Philippsburg

Her­aus­stel­lung der Anla­ge als ein­zi­ges Renais­sance-Gebäu­de­en­sem­ble mit (wie­der­her­ge­stell­tem) Renais­sance-Gar­ten am Mit­tel­rhein als Reprä­sen­tant sei­ner Epo­che.

Marksburg

Wie­der­her­stel­lung bzw. Neu­in­ter­pre­ta­ti­on der his­to­risch beleg­ten umfang­rei­chen gärt­ne­ri­schen Flä­chen. Über­tra­gung des aktu­el­len Mot­tos der Marks­burg „Leben auf der Burg“ auf die dazu­ge­hö­ri­gen Burg­gär­ten und Nutz­gär­ten zur Ver­mitt­lung als voll­stän­dig nach­voll­zieh­ba­res Gesamt­en­sem­ble.

Schloss Martinsburg

Wie­der­erleb­bar­ma­chung des his­to­ri­schen Was­ser­gra­bens. Die nicht his­to­risch beleg­te Grün­flä­che bie­tet Raum für eine neu­zeit­li­che Gestal­tung oder künst­le­ri­sche Inter­ven­ti­on und soll­te wei­ter­hin zum Auf­ent­halt öffent­lich zugäng­lich blei­ben.

Burg Lahneck

Erleb­bar­ma­chung des eng­lisch-neu­go­ti­schen Cha­rak­ters des Wie­der­auf­baus mit dem umfäng­li­chen gestal­te­ri­schen Ein­be­zug des Umfel­des mit Land­schafts­raum von Rhein und Lahn. Sanie­rung der insze­nier­ten Erschlie­ßungs­we­ge mit dem eigens dafür gestal­te­ten Kon­zept aus Rund­we­gen und Aus­sichts­plät­zen. Reak­ti­vie­rung der ein­zel­nen gestal­tungs­prä­gen­den Details wie z. B. des Aus­sichts­pa­vil­lons.

Schloss Stolzenfels

Dar­stel­lung und Ver­mitt­lung von Stol­zen­fels als die am auf­wän­digs­ten und weit­läu­figs­ten gestal­te­te Park­an­la­ge des Wie­der­auf­baus der drei Bur­gen der preu­ßi­schen Prin­zen­fa­mi­lie. Sie steht mit ihren Gestal­tern Karl Fried­rich Schin­kel und Peter-Joseph Len­né für den gestal­te­ri­schen Höhe­punkt der Rhein­ro­man­tik.

Kurfürstliches Schloß

Die Inwert­set­zung durch die BUGA 2011 wur­de bereits durch­ge­führt.

Alte Burg

Siche­rung und Erhalt der Zugäng­lich­keit und Auf­ent­halts­qua­li­tät zum Gar­ten.

Festung Ehrenbreitstein

Anschluss der Fes­tung an die Tal­la­gen durch Auf­wer­tung der fuß­läu­fi­gen Ver­bin­dung ins Tal und Durch­grü­nung der Park­platz­flä­chen vor dem Dikas­tri­al­ge­bäu­de. Erstel­lung von Sicht­be­zie­hun­gen ent­lang der Hang­la­gen zum Tal.

Großfestung

Umset­zung der bereits durch­ge­führ­ten land­schafts­ar­chi­tek­to­ni­schen Wett­be­wer­be in ange­mes­se­ner Qua­li­tät.

Marktburg (Hessen)

Kei­ne.

Boosenburg (Hessen)

Opti­sche Ver­knüp­fung der Frei­flä­chen im Zusam­men­spiel mit der Bröm­ser­burg und der Stadt Rüdes­heim. Erleb­bar­ma­chung der the­ma­ti­schen Ver­knüp­fung Wein und Burg inner­halb der Gar­ten­an­la­gen.

Brömserburg (Hessen)

Die Außer­ge­wöhn­lich­keit als ehe­ma­li­ge Was­ser­burg kann mit gestal­te­ri­schen Auf­wer­tun­gen und Flä­chen­um­ge­stal­tun­gen wie­der in eine räum­lich wahr­nehm­ba­re Ein­heit im Stadt­bild über­führt wer­den. His­to­ri­sche Dach­be­grü­nung als Allein­stel­lungs­merk­mal wie­der­her­stel­len.

Ruine Rossel (Hessen)

Ver­mitt­lung der Rui­ne Ros­sel und der Park­an­la­ge als Sym­bol­trä­ger der Rhein­ro­man­tik.

Ruine Ehrenfels (Hessen)

Ziel ist die Erleb­bar­ma­chung als eine im Ein­klang mit der Natur ste­hen­de Rui­ne unter Berück­sich­ti­gung der vor­han­de­nen Arten­viel­falt (Flora/Fauna).

Burg Rheinberg (Hessen)

Erleb­bar­ma­chung als eine von der Natur ein­ge­nom­me­ne Rui­ne unter Berück­sich­ti­gung der vor­han­de­nen Arten­viel­falt (Flora/Fauna) und des natur­räum­li­chen Zusam­men­hangs des Rhein­gau­er Gebücks im Ver­bund mit der Rui­ne Wal­deck.

Burg Waldeck (Hessen)

Erleb­bar­ma­chung als eine von der Natur ein­ge­nom­me­ne Rui­ne unter Berück­sich­ti­gung der vor­han­de­nen Arten­viel­falt (Flora/Fauna) und dem natur­räum­li­chen Zusam­men­hang des Rhein­gau­er Gebücks im Ver­bund mit Rui­ne Rhein­berg.

Ruine Nollig (Hessen)

Ver­mitt­lung des aus­ge­bau­ten Wohn­turms als Bestand­teil der Befes­ti­gun­gen im Ver­bund mit Rui­ne Rhein­berg und Wal­deck.

  • Unse­re Serie wid­met sich den Burg­gär­ten im Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal auf Basis der 2019 vom rhein­­land-pfäl­zi­­schen Innen­mi­nis­te­ri­um vor­ge­stell­ten Stu­die (PDF). Zuguns­ten der Les­bar­keit im Web wur­de die­se Dar­stel­lung gegen­über dem PDF gekürzt. Bis­her erschie­nen:
  1. Die Burg­gär­ten im Welt­erbe­tal
  2. Was sind über­haupt Burg­gär­ten?
  3. Quel­len und Mate­ria­li­en
  4. Die Burg­an­la­gen im Über­blick
  5. Die bau­li­che Ent­wick­lung der Bur­gen
  6. Wo es Burg­gär­ten gibt
  7. Gar­ten­his­to­ri­sche Epo­chen
  8. Aktu­el­le Situa­ti­on der Burg­gär­ten
  9. Die Beson­der­hei­ten
  10. Was Ent­wick­lungs­zie­le sein könn­ten
  11. Bur­gen und Burg­gär­ten als „Per­len­ket­te“
  12. Bei­spie­le über­ar­bei­te­ter Gär­ten aus aller Welt

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