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Presse

Ansprech­part­ner Pres­se
Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz e.V.
Andre­as Jöckel
Adolf-Kol­ping-Str. 4
55116 Mainz

Tele­fon 06131–490 82–30
Mobil 0160–1032319
Fax 06131–490 82–11
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Web ea​-rlp​.de

Die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen ste­hen auch als PDF (0,1 MB, vier Sei­ten) zur Ver­fü­gung. Für Bild­ma­te­ri­al aus dem Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal kon­tak­tie­ren Sie bit­te Andre­as Jöckel. Falls Sie auf die Schnel­le ein geeig­ne­tes Bild aus dem Obe­ren Mit­tel­rhein­tal mit der Lore­ley zur Ver­öf­fent­li­chung benö­ti­gen, emp­feh­len wir die­ses:

© Alexander Hoernigk / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Die Lore­ley im Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal wird 2029 Schau­platz der Bun­des­gar­ten­schau. Foto: © Alex­an­der Hoer­nigk / CC BY-SA 4.0 (via Wiki­me­dia Com­mons, bit­te beach­ten Sie bei Ver­wen­dung die­ser Auf­nah­me die Lizenz­be­din­gun­gen). Die­ses Bild in höhe­rer Auf­lö­sung

Die BUGA 2029 hat bereits begonnen – Ein Überblick

Das Pro­jekt Bun­des­gar­ten­schau 2029 im Obe­ren Mit­tel­rhein­tal bringt 108 Mil­lio­nen Euro für die Moder­ni­sie­rung der regio­na­len Infra­struk­tur und die Ent­wick­lung neu­er Ange­bo­te. Das pro­fes­sio­nel­le Pro­jekt­ma­nage­ment baut auf die mehr als 65-jäh­ri­ge Erfah­rung der Deut­schen Bun­des­gar­ten­schau-Gesell­schaft (DBG) auf. Dabei fließt auch Exper­ten­wis­sen aus ande­ren Regio­nen ein. Als Mit­ver­an­stal­ter haben 48 Städ­te und Gemein­den zudem das ehr­gei­zi­ge Ziel, sich gemein­sam als attrak­ti­ves und gast­freund­li­ches Rei­se­ziel zu prä­sen­tie­ren. Um die­se Auf­ga­be zu meis­tern, müs­sen schon heu­te die Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen wer­den.

Warum können die Ziele der BUGA 2029 die Region voranbringen?

Die BUGA eröff­net dem Obe­ren Mit­tel­rhein­tal die Chan­ce, Pro­jek­te für eine bes­se­re Infra­struk­tur und den Tou­ris­mus unter Ter­min­druck bis 2029 koor­di­niert und zügig umzu­set­zen. Dazu zäh­len neben attrak­ti­ven Rei­se­zie­len auch neue Mobi­li­täts­kon­zep­te, hoch­wer­ti­ges Gast­ge­wer­be und digi­ta­le Hoch­ge­schwin­dig­keits­net­ze. Schon die BUGA 2011 in Koblenz und die Lan­des­gar­ten­schau 2008 in Bin­gen haben ein­drucks­voll bewie­sen, dass auch in den Fol­ge­jah­ren mehr Besu­cher kom­men und auch häu­fi­ger in der Regi­on über­nach­ten. Neue Grün­an­la­gen, Parks und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen bedeu­ten auch für Ein­hei­mi­sche mehr Lebens­qua­li­tät und kön­nen posi­ti­ve öko­lo­gi­sche Effek­te erzeu­gen. Dar­über hin­aus kann das gemein­sa­me Pro­jekt BUGA die regio­na­le Iden­ti­tät stei­gern. Wirt­schaft­lich pro­fi­tie­ren vie­le Bran­chen  – nicht nur von den Auf­trä­gen der BUGA GmbH. Die Erfah­rung zeigt, dass zu jedem mit öffent­li­chen Gel­dern finan­zier­ten Euro noch meh­re­re Euro Pri­vat­in­ves­ti­tio­nen hin­zu­kom­men.  

Wann können sich Kommunen und Bürger in den Prozess einbringen?

Um ihren Ort „BUGA-fit“ zu machen, soll­ten die Kom­mu­nen bereits 2020 ihre eige­nen Zie­le defi­nie­ren und För­der­mög­lich­kei­ten zu deren Finan­zie­rung aus­lo­ten. Dabei gilt es, Ange­bo­te für Ein­woh­ner und Gäs­te zu schaf­fen. Dazu zäh­len unter ande­rem Über­le­gun­gen zu öffent­li­chen Räu­men und Grün­flä­chen, Inwert­set­zung von kul­tu­rel­lem Erbe und Frei­zeit­an­ge­bo­ten sowie Gast­ge­wer­be und tou­ris­ti­scher Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur. Dabei soll­ten auch die Bür­ger-Wün­sche erkun­det und die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner häu­fig infor­miert wer­den. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen sich außer­dem im Ver­ein Freun­de der BUGA 2029 enga­gie­ren und ihre Ide­en ein­brin­gen (info@​bugafreunde2029.​de).

Wo findet die BUGA 2029 statt?

Schau­platz ist das Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal, das sich über 67 Rhein­ki­lo­me­ter zwi­schen Bingen/Rüdesheim und dem Deut­schen Eck in Koblenz – im Tal und auf den Höhen –  erstreckt. Um die Groß­ver­an­stal­tung in der Regi­on auch für Tages­be­su­cher erleb­bar zu machen, sieht die 2017 erstell­te Mach­bar­keits­stu­die drei sai­so­na­le Schwer­punk­te vor.  

Welche Projekte plant die BUGA 2029?

Die 2017 erstell­te Mach­bar­keits­stu­die steckt vol­ler Ide­en, wie bei der BUGA 2029 das gan­ze Welt­erbe­tal bespielt wer­den kann. Aus­stel­lungs­ge­län­de sind bei Lahnstein/Braubach, auf der Lore­ley und beim Nie­der­wald in Rüdes­heim geplant. Gro­ße BUGA-Büh­nen sind auf der Fes­tung Ehren­breit­stein in Koblenz, in Bop­pard, auf dem Lore­ley-Pla­teau und in Bin­gen vor­ge­se­hen. Allein­stel­lungs­merk­mal sol­len BUGA-Aus­stel­lungschif­fe und Was­ser­ta­xis wer­den. Die schwim­men­den Blu­men­schau­en könn­ten auf dem Rhein mit den sai­so­na­len Schwer­punk­ten mit­wan­dern. Die Was­ser­ta­xis könn­ten neue Quer­ver­bin­dun­gen über den Fluss schaf­fen. Kri­ti­ker ver­mis­sen noch Iko­nen, wie es etwa die Seil­bahn 2011 in Koblenz war. Doch die­se Auf­ga­be obliegt der BUGA 2029 GmbH, die vor­aus­sicht­lich in den Jah­ren 2024 und 2025 mit­hil­fe von Gestal­tungs­wett­be­wer­ben zeit­ge­mä­ße Pro­jek­te ent­wi­ckeln wird. Im Welt­erbe müs­sen die­se selbst­ver­ständ­lich im Ein­klang mit den Leit­li­ni­en der UNESCO ste­hen. Wie schon bei der Mach­bar­keits­stu­die wer­den die Bür­ger im Welt­erbe wei­ter­hin betei­ligt: über die BUGA-Freun­de, Work­shops, Podi­ums­dis­kus­sio­nen und Exper­ten­run­den.

Wer veranstaltet die BUGA 2029?

Die zustän­di­ge BUGA Obe­res Mit­tel­rhein­tal 2029 GmbH wur­de am 2. Juli 2019 gegrün­det. Die Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz führt zunächst die Geschäf­te, bevor die dau­er­haf­te Geschäfts­füh­rung vor­aus­sicht­lich 2021 oder 2022 ihre Arbeit auf­nimmt. Gesell­schaf­ter der BUGA GmbH sind der Zweck­ver­band Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal (ZV) mit zwei Drit­teln und die DBG mit einem Drit­tel Anteil. Alle 59 Gebiets­kör­per­schaf­ten im Welt­erbe sind Mit­glie­der des Zweck­ver­ban­des: die bei­den Bun­des­län­der Rhein­land-Pfalz und Hes­sen, die fünf Land­krei­se Rhein-Huns­rück, Rhein-Lahn, May­en-Koblenz, Mainz-Bin­gen und Rhein­gau-Tau­nus, vier Ver­bands­ge­mein­den, die kreis­freie Stadt Koblenz sowie 47 wei­te­re Städ­te und Gemein­den. Die ZV-Ver­samm­lung ist das „Par­la­ment“ des Obe­ren Mit­tel­rhein­tals.

Wie wird die BUGA 2029 finanziert?

108 Mil­lio­nen Euro umfasst das Bud­get der BUGA 2029 GmbH. Davon sind 50 Mil­lio­nen Euro für Inves­ti­tio­nen vor­ge­se­hen. Der Durch­füh­rungs­haus­halt beträgt 58 Mil­lio­nen Euro. Den  Löwen­an­teil zum Gesamt­bud­get in Höhe von bis zu 54,9 Mil­lio­nen Euro steu­ern die Län­der Rhein­land-Pfalz (bis zu 48,6 Mil­lio­nen Euro) und Hes­sen (bis zu 6,3 Mil­lio­nen Euro) bei. 14,4 Mil­lio­nen Euro brin­gen die Kom­mu­nen im Welt­erbe-Zweck­ver­band ein. Die Ein­nah­men der BUGA 2029 GmbH wer­den mit 38,7 Mil­lio­nen Euro kal­ku­liert. Dabei wird mit 1,8 Mil­lio­nen Besu­chern gerech­net. Die Besu­cher­zahl ist für eine eta­blier­te Tou­ris­mus­re­gi­on bewusst kon­ser­va­tiv berech­net. Zum Ver­gleich: Die Lan­des­gar­ten­schau 2008 in Bin­gen hat­te 1,3 Mil­lio­nen Besu­cher, die BUGA 2011 in Koblenz mehr als 3,5 Mil­lio­nen.     

Was soll von der BUGA nach 2029 bleiben?

Von den neu geschaf­fe­nen Ange­bo­ten und der Infra­struk­tur soll die Regi­on noch Jahr­zehn­te  pro­fi­tie­ren, auch wenn die BUGA GmbH ihre tem­po­rä­ren Ein­rich­tun­gen 2030 zurück­ge­baut hat. Die BUGA war dann Trieb­fe­der für neue For­men der Mobi­li­tät und neue tou­ris­ti­sche Ange­bo­te. Die Ent­wick­lung des Obe­ren Mit­tel­rhein­tals zur Top-Desti­na­ti­on wird bis dahin jedoch nicht abge­schlos­sen sein. Idea­ler­wei­se geht der vom BUGA-Impuls ange­sto­ße­ne Pro­zess eben­falls noch Jahr­zehn­te wei­ter.

BUGA 2029 – Eine Chronologie

30. Mai 2015Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz gibt die Idee zu einer Buga-Bewer­bung des Welt­erbes Obe­res Mit­tel­rhein­tal bekannt.
Juni 2015Die Deut­sche Bun­des­gar­ten­schau-Gesell­schaft (DBG) bestä­tigt, dass das Obe­re Mit­tel­rhein­tal gute Chan­cen hat. Zunächst wird das Ver­an­stal­tungs­jahr 2031 anvi­siert.
Sep­tem­ber 2015Der Zweck­ver­band Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal begrüßt die Idee und bit­tet das Innen­mi­nis­te­ri­um um eine Vor­stu­die, wel­che die Vor­aus­set­zun­gen prü­fen soll. Erst­mals wehen im Welt­erb­tal rund 200 hell­blaue BUGA-Fah­nen.
Mai 2016Die Lan­des­re­gie­rung unter­stützt die BUGA-Bewer­bung im neu­en Koali­ti­ons­ver­trag und beauf­tragt den Ver­ein Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz (EA) mit der Koor­di­na­ti­on der Bewer­bung. Minis­ter Lew­entz stellt die Vor­stu­die vor und über­gibt sie dem Zweck­ver­band.
März 2017 Die Autoren der Mach­bar­keits­stu­die stel­len dem Zweck­ver­band den Arbeits­plan vor.
April und Mai 2017Es fin­den drei Bür­ger­work­shops am Mit­tel­rhein zu den Fra­gen „Mei­ne Ide­en“, „Mei­ne Gemein­de“ und „Was bleibt nach der Buga?“ statt.
17. Novem­ber 2017Die Bro­schü­re zur Mach­bar­keits­stu­die wird ver­öf­fent­licht und am 28. Novem­ber im Zweck­ver­band abschlie­ßend bera­ten.
April 2018Der Zweck­ver­band ent­schei­det sich mit gro­ßer Mehr­heit für die Bewer­bung.
17. Mai 2018Die Deut­sche Bun­des­gar­ten­schau-Gesell­schaft gibt dem Mit­tel­rhein­tal nach einer Berei­sung den Zuschlag. Gleich­zei­tig bie­tet sie das frü­he­re Ver­an­stal­tungs­jahr 2029 an.
15. Okto­ber 2018Die Autoren der Mach­bar­keits­stu­die stel­len das Alter­na­tiv­mo­dell 2029 im Zweck­ver­band vor. Die­ser ent­schei­det sich mit gro­ßer Mehr­heit für die BUGA 2029.
2. Juli 2019Die BUGA Obe­res Mit­tel­rhein­tal 2029 GmbH wird gegrün­det. Gesell­schaf­ter sind die Deut­sche Bun­des­gar­ten­schau-Gesell­schaft und der Welt­erbe-Zweck­ver­band. Die Geschäfts­füh­rung über­nimmt zunächst die Ent­wick­lungs­agen­tur Rhein­land-Pfalz e.V.
2020Die Zah­lun­gen der Kom­mu­nen an den Welt­erbe-Zweck­ver­band zur Finan­zie­rung der BUGA GmbH begin­nen.
2020/2021Kom­mu­na­le Räte und Ver­wal­tun­gen bera­ten über ihre BUGA-Zie­le und inter­ne Vor­be­rei­tun­gen.
2021 oder 2022Die BUGA 2029 GmbH beginnt ihre Arbeit mit inhalt­lich-pla­ne­ri­schen Vor­be­rei­tun­gen der BUGA unter Lei­tung der Geschäfts­füh­rung.
2023Bür­ger-Info­ver­an­stal­tun­gen und Work­shops: Wün­sche und Ide­en für Gestal­tungs­wett­be­wer­be kön­nen for­mu­liert wer­den.
2024 bis 2026Es wer­den pla­ne­ri­sche Wett­be­wer­be aus­ge­lobt.
2025Ers­te Ergeb­nis­se der pla­ne­ri­schen Wett­be­wer­be kön­nen vor­ge­stellt wer­den.
2025 bis 2029Es fin­den Bau­ar­bei­ten statt. Die Gelän­de ver­wan­deln sich. Aus Bau­stel­len wer­den Attrak­tio­nen.
2029Von April bis Okto­ber fin­det die Bun­des­gar­ten­schau im UNESCO-Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal statt.
Ab 2030Die tou­ris­ti­schen Ange­bo­te wer­den auf Grund­la­ge der BUGA-Erfah­run­gen fort­ge­setzt und ergänzt.

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