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Lewentz eröffnet Ausstellungstour durch das Mittelrheintal

Die BUGA 2029 geht auf Informationstour: Mehr als 300 Gäste hatten sich beim Lichthof der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz versammelt, als Innenminister Roger Lewentz die Ausstellung mit dem Titel „Bundesgartenschau 2029: Unsere BUGA beginnt jetzt!“ eröffnete. Die Städte und Gemeinden im Welterbe Oberes Mittelrheintal können die Wanderausstellung ab sofort kostenfrei buchen.

Zur Idee erklärte Lewentz: „Um die lebendige Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Entscheidern im Oberen Mittelrheintal fortzusetzen, wurde die Ausstellung konzipiert, die ab heute hier zu sehen ist. Sie zeigt, wie eine Bundesgartenschau auf einer Strecke von 67 Rheinkilometern aussehen könnte. Es gibt sie in verschiedenen Formaten, um sie auch in kleineren Räumlichkeiten zeigen zu können.“

Das Projekt BUGA 2029 im Oberen Mittelrheintal bringt 108 Millionen Euro für die Modernisierung der regionalen Infrastruktur und die Entwicklung neuer Angebote. Die Info-Tafeln veranschaulichen, welche Potenziale eine Bundesgartenschau im Welterbe hat, wie das Ausstellungskonzept aussieht und  welche Standorte geeignet sein könnten.

Zum Gesamtbudget trägt das Land Rheinland-Pfalz 48,6 Millionen Euro bei, das Land Hessen weitere 6,3 Millionen Euro. „Ich denke, fast 55 Millionen Euro von den Bundesländern sind ein starkes Signal, das auch eine Reihe von Privatinvestitionen auslösen wird“, machte Lewentz die Dimensionen des Projekts deutlich. Denn die Erfahrungen vergangener Gartenschauen zeigten, dass zu jedem öffentlich investieren Euro, mehrere Euro an Investitionen aus privater Hand hinzu kommen.

Die BUGA eröffnet dem Oberen Mittelrheintal laut Minister Lewentz die Chance, Projekte für eine bessere Infrastruktur und den Tourismus unter Termindruck bis 2029 koordiniert und zügig umzusetzen. Dazu zählen neben attraktiven Reisezielen auch neue Mobilitätskonzepte, hochwertiges Gastgewerbe und digitale Hochgeschwindigkeitsnetze. Schon die BUGA 2011 in Koblenz und die Landesgartenschau 2008 in Bingen hätten eindrucksvoll bewiesen, dass auch in den Folgejahren mehr Besucher kommen und auch häufiger in der Region übernachten.

Um ihren Ort „BUGA-fit“ zu machen, sollten die Kommunen bereits 2020 ihre eigenen Ziele definieren und Fördermöglichkeiten zu deren Finanzierung ausloten. Dabei gilt es, Angebote für Einwohner und Gäste zu schaffen. Dazu zählen unter anderem Überlegungen zu öffentlichen Räumen und Grünflächen, die offensive Vermarktung von kulturellem Erbe und Freizeitangeboten sowie Gastgewerbe und touristischer Organisationsstruktur. Die 2017 erstellte Machbarkeitsstudie steckt voller Ideen, wie bei der BUGA 2029 das ganze Welterbetal bespielt werden kann.

Minister Lewentz forderte die Kommunen auf, das Angebot der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz zu nutzen: „Diese Ausstellung hier ist ein Angebot für alle Kommunen im Tal. Sie können diese kostenfrei in Ihren Bürgerhäusern und Gemeinschaftsräumen zeigen. Ich würde mich freuen, wenn die Tafeln demnächst in allen Städten und Gemeinden des Welterbetals gezeigt werden. Denn die Ausstellung ist ein guter Anlass, um über die BUGA vor Ort zu diskutieren.“

Die Ausstellung ist in der Festung Ehrenbreitstein in der „Langen Linie“ bis zum 15. März 2020 zu sehen. Geöffnet ist bis Ende Oktober von 10 bis 18 Uhr, von November bis März von 10 bis 17 Uhr.

Hier geht es zur BUGA-App mit weiteren Infos

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