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Welterbe-Kommunen machen einstimmig Rechtsweg frei für die BUGA 2029

Jetzt ist die Bundesgartenschau 2029 endgültig beschlossene Sache: Die Versammlung des Welterbe-Zweckverbandes hat die dafür notwendigen Änderungen in der eigenen Satzung beschlossen und dem Durchführungsvertrag zwischen BUGA 2029 GmbH, Zweckverband und Deutscher Bundesgartenschau GmbH (DBG) einstimmig zugestimmt.

BUGA-Schild Lorchhausen
Gemeinsam mit den Welterbe-Kommunen freut sich die BUGA 2029 GmbH auf die Bundesgartenschau im Oberen Mittelrheintal. Foto: Piel-Media

Damit ist der Weg frei für den Finanzierungsanteil der Welterbe-Kommunen, die 14,4 Millionen Euro zum BUGA-Gesamtbudget in Höhe von 108 Millionen Euro beitragen.

Rainer Zeimentz, der derzeit als Vorstand der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz die Geschäfte der BUGA 2029 GmbH führt, zeigte sich zufrieden: „Damit liegen wir weiter im Zeitplan. Bis zum Jahresende 2020 können alle rechtlichen Grundlagen geschaffen sein. Die Welterbe-Kommunen machen – trotz Corona – pünktlich die BUGA möglich.“

Bereits seit Sommer 2020 hat die BUGA 2029 GmbH in zahlreichen Gemeinde- und Stadträten den weiteren BUGA-Fahrplan vorgestellt. Auch im Herbst und Winter wird die BUGA 2029 GmbH in Kommunen Rede und Antwort stehen und den weiteren Prozess erläutern.

In den kommenden etwa 24 Monaten werden weitere Vorarbeiten zu den mehrjährigen Planungs- und Bauarbeiten erfolgen. Während der Vorarbeiten werden Bürger-Workshops und Abstimmungen mit Behörden stattfinden, so auch mit ICOMOS und UNESCO.

Neben dem Welterbe-Zweckverband mit zwei Dritteln Anteil ist die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DGB) mit einem Drittel Anteil der zweite Gesellschafter. DGB-Geschäftsführer Jochen Sandner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der BUGA 2029 GmbH. Er zeigt sich gespannt auf das bislang einmalige Projekt einer Bundesgartenschau in einer Gebietskulisse über 67 Kilometer auf zwei Rheinseiten. An die 48 Städte und Gemeinden, vier Verbandsgemeinden und fünf Landkreise in zwei Bundesländern gerichtet, verspricht Sandner: „Wir beschreiten diesen Weg gerne mit Ihnen allen und freuen uns, dabei unsere fast 70-jährige Erfahrung in die integrierte Regionalentwicklung einbringen zu können.“

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