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Studie: Wie vernetzt sind Kommunen und Kultur am Mittelrhein?

Wie gut sind Kommunen, Kulturträger und Kulturschaffende im Welterbe Oberes Mittelrheintal vernetzt? Und was muss daran noch verbessert werden, um sich als Kulturregion zu profilieren? Eine Studie der Technischen Universität Kaiserslautern soll diese Fragen klären.

Info-Tafel Bacharach
Eine Netzwerk-Analyse soll die Region Welterbe Oberes Mittelrheintal dabei unterstützen, sich als Kulturregion zu profilieren. Foto: Piel-Media

Die Studie ist Teil des Projekts „Kulturregionen in Rheinland-Pfalz“. Die Projektpartner Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP), Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) und Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA) entwickeln dabei bis Frühjahr 2021 die beiden Modellregionen Rheinhessen und Oberes Mittelrheintal.

Der Hintergrund: Kultur spielt für die kommunale und regionale Entwicklung eine große Rolle. Besonders interessant sind dabei die Netzwerke unter den Akteuren sowie deren Auswirkungen auf Tourismus, Arbeitsmarkt, Wirtschaft und regionale Identität. Die ZIRP hat deshalb den Lehrstuhl „Regionalentwicklung und Raumordnung“ der TU Kaiserslautern mit der Netzwerkanalyse „Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal“ beauftragt.

Die Studie soll unter anderem klären, ob und gegebenenfalls welche Vernetzungen und Verbindungen bereits zwischen Kommunen, Kulturträgern und Kulturschaffenden bestehen oder wie diese verbessert werden könnten. Ziel ist, die Region dabei zu unterstützen, sich als Kulturregion zu profilieren. Ferner soll die Netzwerkanalyse Impulse für die Kulturentwicklungsplanung der Landkreise sowie der BUGA 2029 geben.

Die Fragebögen haben Professorin Gabi Troeger-Weiß und ihr Team bei der TU Kaiserslautern bereits an die Kommunen, Museen, Theater, Kunstvereine und Veranstalter von klassischen und modernen Musik-Events verschickt. Die Befragten werden gebeten, ihre Antworten bis 9. Oktober 2020 zurückzusenden, um die Entwicklung der Kulturregion Oberes Mittelrheintal zu unterstützen.

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