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Binnenschiffe können in Bingen jetzt wieder gut gesichert anlegen

Auf dem Rhein bei Bingen können jetzt wieder Berufsschiffe an Stegen anlegen und Rast machen. Nach umfangreichen Arbeiten an der Außenmole des Schutzhafens ermöglichen fünf neue Landgangstege den Übergang zwischen Schiff und Land. 

(Foto: WSA Bingen)
(Foto: WSA Bingen)

Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt des Bundes mitteilte, wurden entlang der Außenmole im Abstand von 35 Metern 16 Stahlpfähle in die Rheinsohle eingebracht. Außerdem gibt es einen neuen Autoabsetzplatz. Laut Bernhard Mesmer, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Bingen, wurden damit sichere und moderne Liegestellen zur Verfügung gestellt, die den heutigen Anforderungen der modernen Schifffahrt und deren Besatzungen entsprechen. „Die geschaffene Landverbindung ist wichtig, um zum Beispiel vorgeschriebene Ruhezeiten einzuhalten oder erforderliche Landgänge wie Arztbesuche und Reparaturen zu erledigen oder auch für den Personalwechsel.“

Das frühere Hafengelände war im Zuge der Landesgartenschau 2008 entfallen. Seitdem konnte dort nur ohne feste Landverbindung geankert werden. Nun wurde Ersatz geschaffen. Nach einem Bericht der FAZ hat die Schiffsliegestelle 2,6 Millionen Euro gekostet.

Ausführliche Pressemitteilung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung