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Ministerium fördert zwei „sagenhafte“ Projekte im Oberen Mittelrheintal

Das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um von Rhein­land-Pfalz för­dert künf­tig zwei Tou­ris­mus­pro­jek­te aus dem Obe­ren Mit­tel­rhein­tal: Die Ver­bands­ge­mein­den Rhein-Nahe und Lore­ley erhal­ten jeweils bis zu 150.000 Euro für ihre Vor­ha­ben „Auf den Spu­ren der Lore­ley“ und „Sagen­haf­te Rhein­ro­man­tik“.

Romantik am Rhein. (Foto: Piel)
Roman­tik am Rhein. (Foto: Piel)

In der Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Nahe sol­len Rhein-Sagen digi­tal insze­niert, die Inhal­te spie­le­risch und inter­ak­tiv auf­be­rei­tet wer­den. Eine App zeigt Film- und Audio­bei­trä­ge. Auf vier Bur­gen sol­len die Sagen nach­er­zählt wer­den und zum Mit­mach­spiel moti­vie­ren. Geplant ist ein gemein­sa­mes Burg­fest. „Bur­gen und Schlös­ser mit Erleb­nis­ele­men­ten der Gami­fi­ca­ti­on und Digi­ta­li­sie­rung tou­ris­tisch in Wert zu set­zen, ist ein neu­er Ansatz“, hebt das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um her­vor. Die Neu­ar­tig­keit die­ser behut­sa­men Insze­nie­rung der Unesco-Welt­erbe­stät­ten will die Ver­bands­ge­mein­de Rhein-Nahe am Bei­spiel ihrer Bur­gen erpro­ben. Der Ansatz einer digi­ta­len spie­le­ori­en­tier­ten Insze­nie­rung der Rhein-Sagen spricht neue Ziel­grup­pen, bei­spiels­wei­se Schul­klas­sen, an. Auch soll gezielt die Neben­sai­son belebt und ein wert­schöp­fungs­för­dern­des Alter­na­tiv­pro­gramm für Schlecht­wet­ter­ta­ge ange­bo­ten wer­den.

In der Ver­bands­ge­mein­de Lore­ley steht der Mythos Lore­ley im Mit­tel­punkt. Die Gemein­de will den Mythos „auf ande­re Art und Wei­se“ erfahr­bar machen: in Mit­mach­pro­jek­ten mit regio­na­len Künst­lern und Kunst­hand­wer­kern. Die Ergeb­nis­se von Work­shops und Wer­ke der jewei­li­gen Künst­ler wer­den in wech­seln­den Aus­stel­lun­gen im Lore­ley-Besu­cher­zen­trum aus­ge­stellt und kön­nen dort gekauft wer­den. Dane­ben sind Schiff­fahrt rund um die Lore­ley vor­ge­se­hen, ein Ange­bot von Pick­nick­kör­ben mit regio­na­len Pro­duk­ten und beson­de­re Über­nach­tungs­an­ge­bo­te.

Die För­de­rung ist Teil der Tou­ris­mus­stra­te­gie Rhein­land-Pfalz 2025. Neben den bei­den Pro­jek­ten aus dem Obe­ren Mit­tel­rhein­tal erhal­ten elf wei­te­re Vor­ha­ben aus Rhein­land-Pfalz Unter­stüt­zung. Fast zwei Mil­lio­nen Euro hält das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ins­ge­samt zur För­de­rung der Pro­jek­te bereit. „Die Sie­ger-Kom­mu­nen haben krea­ti­ve, an ihre jewei­li­ge Regi­on ange­pass­te Tou­ris­mus­pro­jek­te ent­wi­ckelt“, sag­te Wirt­schafts­mi­nis­ter Vol­ker Wis­sing. Ziel ist, die tou­ris­ti­sche Wert­schöp­fung in der Regi­on zu heben – durch eine enge­re Zusam­men­ar­beit von Ver­wal­tung und Tou­ris­mus mit loka­len Part­nern aus Kul­tur, Land- oder Forst­wirt­schaft, mit Win­zern, Hand­wer­kern oder Ein­zel­han­del. In einer Pres­se­kon­fe­renz wur­den zwei Pro­jek­te aus Trier und Schön­born als bei­spiel­ge­bend her­vor­ge­ho­ben.

Pres­se­mit­tei­lung des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums, Über­sicht der 13 Pro­jek­te (PDF)

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