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Bietergemeinschaft erhält Zuschlag für BUGA-Machbarkeitsstudie

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Foto: RMP Len­zen

3.3.17 Eine Bie­ter­ge­mein­schaft unter der Lei­tung des RMP Land­schafts­ar­chi­tek­ten Ste­phan Len­zen wird die Mach­bar­keits­stu­die zur Bun­des­gar­ten­schau 2031 erstel­len. „Die Bie­ter­ge­mein­schaft rund um RMP hat im euro­pa­wei­ten Aus­chrei­bungs­ver­fah­ren das über­zeu­gends­te und aus­führ­lichs­te Ange­bot vor­ge­legt“, sag­te Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz bei der Bekannt­ga­be der Autoren am Frei­tag in der Marks­burg in Brau­bach.

Auf­bau­end auf der Vor­stu­die wird die Bie­ter­ge­mein­schaft bestehend aus den vier Unter­neh­men

  • RMP Land­schafts­ar­chi­tek­ten Ste­phan Len­zen,
  • ift Frei­zeit und Tou­ris­mus­be­ra­tung GmbH,
  • Agen­tur Run­ze und Cas­par und
  • Ent­wurfs­bü­ro DeZwar­te­Hond

in den kom­men­den Mona­ten eine Mach­bar­keits­stu­die erstel­len, die anschlie­ßend – vor­aus­sicht­lich im ers­ten Quar­tal 2018 – bei der Deut­schen Bun­des­gar­ten­sch­au­ge­sell­schaft (DBG) als offi­zi­el­le Bewer­bung des Mit­tel­rhein­tals für die BUGA 2031 ein­ge­reicht wird.

Rund 60 Fra­gen gilt es zu beant­wor­ten. So müs­sen Flä­chen iden­ti­fi­ziert und das Orga­ni­sa­ti­ons­mo­dell einer BUGA-Gesell­schaft sowie eine abge­stimm­te Finan­zie­rung aus­ge­ar­bei­tet wer­den. Die Leit­idee einer dezen­tra­len „schwim­men­den“ BUGA wird wei­ter­ent­wi­ckelt und kon­kre­ti­siert. Dabei müs­sen die Inter­es­sen aller Betei­lig­ten, Bür­ger, Kom­mu­nen, Land­krei­se und des Zweck­ver­bands, auf hes­si­scher wie rhein­land-pfäl­zi­scher Rhein­sei­te gebün­delt und abge­stimmt wer­den. „Eine BUGA bringt mehr als nur einen schö­nen Som­mer: Die­ses Jahr­hun­dert­pro­jekt kann einen wich­ti­gen struk­tu­rel­len und wirt­schaf­tich­ten Impuls für die Welt­erbe-Regi­on set­zen, der noch Jah­re lang anhält. Mit den Autoren rund um RMP haben wir einen kom­pe­ten­ten und erfah­re­nen Part­ner gewon­nen, der uns mit der Erstel­lung der Mach­bar­keits­stu­die bei der Bewer­bung für die BUGA 2031 im Mit­tel­rhein­tal unter­stützt“, so der Minis­ter. Die Land­schafts­ar­chi­tek­ten von RMP haben in Zusam­men­ar­beit mit ift und Run­ze und Cas­par bereits im letz­ten Jahr die Vor­stu­die für die BUGA 2031 erar­bei­tet. 2011 war RMP an der BUGA in Koblenz betei­ligt und hat unter ande­rem den Schloss­park und das Rhein­ufer gestal­tet.

Im Mai 2016 wur­de die Aus­rich­tung einer Bun­des­gar­ten­schau 2031 im Mit­tel­rhein­tal zunächst mit einer Vor­stu­die aus­ge­lo­tet. Anschlie­ßend sprach sich der Zweck­ver­band Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal im Okto­ber ein­stim­mig für die Erar­bei­tung eines offi­zi­el­len Bewer­bungs­do­ku­ments zur BUGA 2031 im Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal aus und bat das Innen­mi­nis­te­ri­um um die Beauf­tra­gung einer ent­spre­chen­den Mach­bar­keits­stu­die. Es folg­te die euro­pa­wei­te Aus­schrei­bung vom 16. Dezem­ber 2016 bis 31. Janu­ar 2017. Eine Ent­schei­dung der Deut­schen Bun­des­gar­ten­sch­au­ge­sell­schaft über die Ver­ga­be der BUGA 2031 wird im ers­ten Halb­jahr 2018 erwar­tet.

Alle Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen sowie die Auf­ga­ben­stel­lung für die Mach­bar­keits­stu­die fin­den Sie hier.

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