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BUGA-Labor feiert Geburtstag: Hochschulen erforschen Lösungen für das Obere Mittelrheintal

Ein dynamisches Team arbeitet kontinuierlich daran, Modelle für die Zukunft zu erarbeiten: Die Hochschule Geisenheim, die Technische Hochschule Bingen sowie die Hochschule und die Universität Koblenz arbeiten im Zuge der Bundesgartenschau 2029 verstärkt zusammen. Alle vier Hochschulen haben BUGA-Koordinatoren. Auch Bürger können sich engagieren.

Landschaftsmosaik Mittelrhein
Wie kann die Terrassenlandschaft erhalten werden? Das Kompetenzzentrum Kulturlandschaft (KULT) an der Hochschule Geisenheim entwickelt im Projekt “Landschaftsmosaik Welterbe Oberes Mittelrheintal” gemeinsam mit den Menschen in der Region Möglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung. Foto: Buga2029

Mobilität, Ökologie, Wasser, Freiraum und Landschaft, Ortsentwicklung, Demografie, Tourismus, Wirtschaft sowie Bildung sind die Kernthemen der Kooperation. Sie werden multiperspektivisch beleuchtet und neu gedacht, um nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen des Oberen Mittelrheintals zu entwickeln. Das Buga-Lab sieht sich dabei als Ergänzung zur Bundesgartenschau und möchte auch über 2029 hinaus weiter bestehen und wirken. 

Viele Blickwinkel

So wird der Entstehungsprozess der Buga 2029 aus unterschiedlichen Blickwinkeln fachlich begleitet, denn jede Hochschule hat verschiedene Schwerpunkte und Experten. Um diese Aktivitäten zu bündeln, wurde im Juli vergangenen Jahres der Arbeitstitel Buga-Labor aus der Taufe gehoben. Interessenten können auf dem Instagram-Kanal (buga_lab) der Hochschulkooperation die aktuelle Entwicklung verfolgen. 

Wissenschaft trifft auf Ortskenntnis

Mit dem Buga-Lab trifft fundierte wissenschaftliche Expertise auf lokale Ortskenntnis, um die Region auf ihrem Weg in die Zukunft zu stärken: Es soll sichtbar machen, welche spannenden Projekte es gibt und Potenziale trotz der Probleme im Tal zeigen. Ziel ist es, neue Kooperationen anzustoßen, sich noch stärker mit den Akteuren aus der Praxis auszutauschen und somit die Region mit wissenschaftlichem Know-how zu unterstützen. Gemeinsam mit lokalen Initiativen will man möglichst in alle Räume des Oberen Mittelrheintals hineinwirken. Das BUGA-Lab dient zudem als Plattform zur Weiterentwicklung gemeinsamer Formate: kooperative Studien und Forschungsvorhaben sowie studentische Projekte. Daraus entstehen konkrete Anwendungen und Aktivitäten in den Orten der Region, Veranstaltungen mit Bürgerinnen und Citizen Science-Projekte.

Mitmachen erwünscht!

Sie sind in der Region aktiv, Teil einer Initiative oder Vertreter Ihrer Kommune im Oberen Mitterheintal und wollen sich vernetzen? Sie haben Ideen für einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der Region oder suchen wissenschaftliche Unterstützung bei der Umsetzung? Wir möchten in der Hochschulkooperation Ihre Ideen kennenlernen, weiterentwickeln und Sie mit den passenden Experten an einen Tisch bringen. Kontakt bei der Buga 2029 gGmbH ist Dr. Sandra Linz (sandra.linz@buga2029.de). Ansprechpartnerin beim Buga-Lab ist Julia Trapp (hs4buga@hs-koblenz.de).

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